Muay Thai ist eine Kampfkunst, deren Faszination sich kaum jemand entziehen kann, der einmal mit dem Training begonnen hat. Das Muay Thai umfasst verschiedene Aspekte, es ist sowohl traditionelle Kampfkunst, als auch ultimativer Wettkampsport, aber auch realistische Selbstverteidigung:

 

Muay Thai ist traditionelle Kampfkunst:

Das Muay-Thai, der thailändische Nationalsport, ist eine der ältesten Kampfsportarten und hat in Thailand eine Jahrtausende alte Tradition. Diejenigen, die den Weg des traditionellen Kriegers gehen wollen, können die traditionellen Techniken erlernen und haben die Möglichkeit ein Prüfungssystem zu durchlaufen. Die Wurzeln des modernen Muay Thai liegen im Muay Boran, welches auf den Schlachtfeldern Thailands im reinen Kampf ums Überleben entwickelt wurde und von Generation zu Generation weitergeben wurde. Bekannt sind unter anderem die Lehren der „Mae Mai“, „Look Mai“ und „Mai Kret“ Techniken die eine kunstvolle Wissenschaft darstellen.

   


Daniela Crnoclavac und Shirli Thaddao Chojorhor vom
Thai-Box Club Singen in traditioneller Muay Boran Uniform


Im Thai-Box Club Singen werden auch die traditionellen
Techniken unterrichtet.

 

   

Muay Thai ist ultimativer Wettkampfsport:

In früheren Jahrhunderten wurden die Wettkämpfe ohne Boxhandschuhe, ohne Zeitlimitierung, ohne Gewichtsklassen und ohne Regeln auf Leben und Tod ausgetragen. Heutzutage im modernen Muay Thai gibt es ein feststehendes Regelwerk und wird in Profi Muay Thai und Amateur Muay Thai unterteilt. Im Profi Muay Thai wird ausser den Boxhandschuhen und Ellenbogenschonern (bei A-Klasse Kämpfen ohne Ellenbogenschonern) keine weitere Schutzausrüstung benützt. Im Amateur Muay Thai sind zusätzlich noch Kopfschutz und Schienbeinschoner vorgeschrieben, da bei Amateurturnieren die Kämpfer meist mehrmals am Tag in den Ring steigen müssen. Sowohl im Amateur Muay Thai als auch im Profi Muay Thai werden im Wettkampf alle Faust-, Tritt-, Knie-, Ellenbogen-, und Clinchtechniken eingesetzt. Das Muay Thai ist die realistischste Art zu Kämpfen und gilt ohne Zweifel als eine der härtesten, vielfältigsten und spektakulärsten Kampfsportarten weltweit. Deswegen ist Muay Thai sowohl für Zuschauer als auch für Kämpfer besonders attraktiv.

   

Wettkampfszene beim Europa Cup im Amateur Muay Thai am 18. und 19. März
2006 in der Münchriedsporthalle in Singen


Im Amateur Muay Thai gibt es die Möglichkeit Newcomerturniere, Ranglistenturniere sowie Landesmeisterschaften, Deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften zu bestreiten. Alle zwei Jahre findet in Thailand die offizielle Weltmeisterschaft im Amateur Muay Thai statt. In Thailand und in vielen anderen Nationen auch, ist das Amateur Muay Thai bereits vom Nationalen Olympischen Komitee anerkannt. Ausserdem wurde die Sportart Muay Thai im April 2006 von der GAISF aufgenommen, was als Vorstufe zur Olympischen Anerkennung gilt. Somit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diese faszinierende Kampfsportart weltweit vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt wird.
   
Im Profi Muay Thai besteht die Möglichkeit im In- und Ausland auf Muay Thai Galas zu kämpfen. In Thailand finden jeden Tag, also sieben mal in der Woche, in vielen verschiedenen Stadien, Profi-Kämpfe statt, die auch vom thailändischen Fernsehen übertragen werden und die thailändischen Profi Thai-Boxer werden dort verehrt wie bei uns Fußball- oder Popstars. Professionelle Thai-Box Camps gibt es in Thailand so viele, wie bei uns Fußballplätze. Alleine in Bangkok, der Hauptstadt Thailands, gibt es über 200 Profi-Camps in denen nur Berufsthaiboxer trainieren die mit Muay-Thai ihr Lebensunterhalt verdienen.
   



Wettkampfszene im Profi Muay Thai: Thomas Ziegler vom Thai-Box Club Singen (rote Hose) bestreitet einen Profi-Kampf gegen Hassan Zadeh vom Bujin Gym Rommerskirchen (blaue Hose) beim Windy Muay Thai Super Cup in der Hansehalle in Lübeck.

 

 


Hubert Romankiewicz vom Thai-Box Club Singen besiegt den zuvor noch unbesiegten Jason Ligeon vom Voss Gym Holland auf der Profi Muay Thai Gala NIGHT OF THE GLADIATORS in Kaiserslautern. Das Voss Gym Holland ist eine der besten Muay Thai Gyms der Welt, in dem namhafte Spitzenkämpfer wie zum Beispiel die K-1 Legende Ernesto Hoost trainieren.
 


Muay Thai ist realistische Selbstverteidigung:

Das Muay Thai gehört wohl unbestritten zu den effektivsten Kampfkünsten der Welt. Es wurde auf den Schlachtfeldern Thailands, aus der Erfahrung von realen Kämpfen entwickelt und ständig verfeinert. Nur die Techniken konnten bestehen, die sich im realen Kampf als erfolgreich erwiesen. Im Muay-Thai verzichtet man auf Showtechniken und überflüssige Elemente die in der Realität unbrauchbar sind. Das Muay-Thai ist eine Kampfkunst, die alle Elemente des realen Kampfes miteinander kombiniert und dadurch geradezu unglaublich effektiv ist. Es umfasst sowohl die Abwehr unbewaffneter Attacken (z.B. Faustschläge, Knie- und Ellenbogentechniken, Tritte, Würgegriffe, Umklammerungen oder Haltetechniken) als auch die Abwehr bewaffneter Angriffe (z.B. Messer, Stöcke und andere Gegenstände). Im traditionellen Muay Thai, genannt Muay Boran, werden unter anderem auch Techniken verwendet, die in der heutigen Zeit im Wettkampf verboten sind, wie zum Beispiel Armbrecher, Genickhebel, Beinhebel, Würgetechniken und Kopfstöße sowie Techniken am Boden. Muay Thai und Muay Boran ist das offizielle Selbstverteidigungssystem der Royal Thai Army.

Ralf Hasenohr, der Leiter und Gründer des Thai-Box Club Singen, wurde in
Bangkok/Thailand als Privatschüler von Grandmaster Amnat Pooksrisuk im Muay Boran
ausgebildet.Grandmaster Amnat ist in der Royal Thai Army Ausbilder für Muay Boran,
der traditionellen Form des Thai-Boxens und gehört in Thailand zu den anerkanntesten
Größen dieser alten thailändischen Kampfkunst.




Im Muay Boran werden auch Techniken unterrichtet, die heutzutage im Wettkampf verboten sind, aber sehr effektiv für die Selbstverteidigung eingesetzt werden können. Sie stammen aus einer Zeit, als es noch keine Wettkampf-Regeln gab und die Techniken für millitärische Zwecke auf dem Schlachtfeld entwickelt wurden und dort über hunderte von Jahren erfolgreich eingesetzt und ständig verbessert wurden. Durch die Erfahrungen auf den blutigen und grausamen Schlachtfeldern Thailands wurde mit dem Muay Boran ein aussergewöhnliches Kampfsystem entwickelt, das anderen Kampfkünsten in punkto Vielfältigkeit, Anwendbarkeit und Effektivität überlegen ist.

Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist das Muay Thai für jeden geeignet:

  1. Für Leistungssportler die einen realistischen Vollkontaktkampfsport betreiben wollen, ist das Muay-Thai ein fantastischer Wettkampfsport.
    .
  2. Für Freizeitsportler, die nicht an Wettkämpfen interessiert sind, eignet sich das Muay-Thai Aufgrund der Realitätsnähe hervorragend als Selbstverteidigungssystem.

  3. Durch das Herausbilden wertvoller Charaktereigenschaften, z.B. Rücksichtnahme und gleichermaßen auch Durchsetzungsvermögen, sowie Selbstdisziplin, Willenskraft und  Selbstvertrauen, ist diese Sportart sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche zu empfehlen.
   

Muay-Thai heißt wörtlich übersetzt: „freies Boxen, Treten, Stoßen, Ringen“ (Muay  =  Boxen, Treten, Stoßen, Ringen  und  Thai  =  frei). Im Westen ist das Muay-Thai bekannt unter dem Begriff Thaiboxen.

Thailand heißt wörtlich übersetzt „freies Land“ Diese Bezeichnung kommt aus der Geschichte Thailands: Die Thais befanden sich früher ständig im Krieg mit ihren Nachbarvölker, gegen die sie sich zur Wehr setzen mussten. Generationen von Soldaten nutzten die traditionelle Kampfkunst Muay-Thai im Kampf gegen ihre Nachbarn, zur Erhaltung der Freiheit Thailands. Über 2000 Jahre haben die thailändischen Kämpfer allen Versuchen Thailand zu erobern durch ihre enorme Kampffähigkeit wiederstehen können.

Muay Thai hat in Thailand einen sehr hohen kulturellen Stellenwert:

Das Muay-Thai wurde vom thailändischen Staat vor einigen Jahren als nationales Kulturgut erklärt, und wird dort auch mit sehr viel Geld unterstützt. Deshalb legt man auch sehr viel Wert auf eine vernünftige Ausbildung der Muay-Thai Trainer, welche eine solide und anerkannte Ausbildung durchlaufen müssen, um überhaupt anerkannt zu sein. Diese Ausbildung dauert sehr lange, da die angehenden Trainer einzelne Stufen durchlaufen müssen, die in Form von Khan-Prüfungen überprüft werden. Die Athleten haben zur Vorbereitung auf diese Prüfungen auch an etlichen Seminaren teilzunehmen. Diese Seminare leiten grundsätzlich nur alte, erfahrene Muay-Thai-Lehrer, die selbst diese Ausbildung durchlaufen haben. Das komplette Prüfungsprogramm wurde vom Department of Physical Education in Bangkok anerkannt. Zuständig für Prüfungen und Trainerausbildungen im Muay-Thai ist die International Federation of Muay Thai Amateur (IFMA), mit ihrem Hauptsitz in Thailand. Der Muay Thai Bund Deutschland und der Muay Thai Verband Baden Württemberg ist der IFMA angeschlossen.

Berühmte Kämpfer im Muay Thai:

Im Muay Thai gibt es unzählige berühmte Kämpfer. Ein Beispiel davon ist Nai Khanom Tom der im Jahre 1774 als Kriegsgefangener von den Burmesen festgenommen wurde. Der burmesische König wollte überprüfen, welches Kampfsystem besser war und lies die zehn besten Kämpfer Burmas gegen den Muay Thai Kämpfer Nai Khanom Tom antreten. Nai Khanom Tom trat ohne Unterbrechung gegen die burmesischen Elite-Kämpfer an und besiegte einen nach dem anderen. Der burmesische König war fasziniert von den Techniken des Muay Thai und begnadigte daraufhin Nai Khanom Tom, der in seine Heimat zurückkehrte wo er als Held gefeiert wurde. Seit diesem Ereignis feiert das thailändische Volk jedes Jahr den 17. März als Tag des Nai Khanom Tom.

Die Eigenschaften eines Muay Thai Kämpfers:

Wie kaum ein anderer Sport erfordert das Muay-Thai charakterliche und moralisch-psychische Qualitäten. Schon für das Training sind Eigenschaften wie Entschlossenheit, Durchhaltevermögen und Bereitschaft zur Anstrengung unerlässlich. Höflichkeit und Rücksicht dem Trainingspartner gegenüber sind wichtige Kennzeichen des Muay-Thai Boxers. Im Ring muss der Kämpfer Mut, Selbstvertrauen, Wettkampfhärte, Siegeswillen, kämpferische Intelligenz und Selbstbeherrschung zeigen.

In Thailand, dem Mutterland des Muay Thai, wird sehr viel Wert auf Respekt gegenüber den Lehrern, Trainern, Eltern und gegenüber allen Mitmenschen gelegt. Auch Werte wie Bescheidenheit und Freundlichkeit sind in Thailand selbstverständlich. Diese Eigenschaften spiegeln sich auch in der Kampfkunst Muay Thai wieder. Trotz kompromisslosen und knallharten Kämpfen, die bis zum KO führen können, wird der Gegner respektiert und nicht als Feind betrachtet. Vor dem Wettkampf zeigt man den Respekt gegenüber dem Gegner aber auch gegenüber seinem Trainer, Lehrern und Eltern durch den Wai Kruh, dem traditionellen Vorkampfritual, das vor jedem Kampf ausgeführt wird.

Beziehung zwischen Lehrer und Schüler

Die Kampfkunst Muay Thai ist mit sehr vielen Traditionen verbunden. Die wichtigste Tradition im Muay Thai ist die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Aufgabe des Trainers ist es zu vermitteln, dass der Schüler sein Umfeld respektvoll behandelt. Wer Muay Thai nur trainieren will, um eigene Interessen mit seiner körperlichen Überlegenheit durchzusetzen, dem wird das Training verweigert. In Thailand ist es Tradition, dass ein Schüler, bevor er in einer Muay Thai Schule aufgenommen wird, erst mal eine Probezeit durchläuft, in der er getestet wird, ob er auch die notwendigen charakterliche Eigenschaften erfüllt um diese Kampfkunst zu erlernen. Erst danach entscheidet sich der Trainer ob er den Schüler im Muay Thai ausbildet. Wenn der Lehrer verkündet, dass er eine Entscheidung getroffen hat wird eine traditionelle Zeremonie durchgeführt in der er dem Schüler einen Mongkong aufsetzt. Dieser Mongkong wird immer beim Wai Kruh/Ram Muay vor jedem Kampf getragen. Es ist im Muay Thai eine sehr lange Tradition, dass der Muay Thai Lehrer es als seine Aufgabe betrachtet, die ihm anvertrauten Schüler zu respektvollen Menschen zu erziehen. Es gilt als Selbstverständlichkeit, dass ein Schüler niemals ohne Zustimmung seines Trainers in einer anderen Kampfsport-Schule trainiert.

Wenn ein Schüler sich ein sehr hohes Wissen angeeignet hat und sein Trainer sich entscheidet, dass dieser Schüler selbst unterrichten darf, wird dafür eine lange Zeremonie ausgeführt. Bei dieser Zeremonie wird zum Schutz und zum Glück für den Schüler ein weiterer Mongkong durch seinen Lehrer überreicht. Diese Zeremonie und dieser Mongkong ist sehr wichtig, ohne diese Zeremonie ist es nicht möglich als Muay Thai Lehrer zu arbeiten. Ein Schüler darf niemals ohne Zustimmung seines Trainers eine eigene Schule aufmachen.

In Thailand ist es Tradition, dass ehemalige Schüler im Verlauf ihres Lebens in Kontakt mit ihrem Lehrer bleiben und ihn mindestens einmal im Jahr besuchen. Auch alte und nicht mehr tätige Lehrer werden von ihren ehemaligen Schülern regelmässig besucht um Respekt und Dankbarkeit zu zeigen.

Muay Thai als Persönlichkeitsbildung und Charakterschulung

Neben der Ausbildung für den Kampf im Ring sowie für die Selbstverteidigung, ist die Harmonisierung von Körper und Geist sowie inneres Wachstum und Persönlichkeitsbildung ein ebenso wichtiges Ziel.

Ein Thai-Boxer reift durch die Muay-Thai Ausbildung zu einer Persönlichkeit heran, die mit beiden Beinen im Leben steht. Durch die Erfahrungen der Vollkontakt-Wettkämpfe, lernt man eine realistische Selbsteinschätzung die sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens übertragen lässt.

Viele Prinzipien und Strategien für den Kampf im Ring sind auch ausserhalb des Rings sehr hilfreich. So heisst es z.B.: „Man darf in einem Muay-Thai Kampf nicht wütend werden, ansonsten rast das Herz, aber die Augen sind blind.“ Das bedeutet, wer wütend wird, der kämpft unbeherrscht, unkonzentriert und macht Fehler. Dadurch geht man das Risiko ein, dass der Gegner schwere Kontertreffer landen kann. Diese Philosophie ist auch in vielen anderen Lebenslagen ausserhalb des Rings sehr hilfreich.

Schwarze Schafe im Muay Thai

Im deutschsprachigen Raum gibt es leider auch ein paar schwarze Schafe unter den Muay Thai Clubs, diese sind aber nicht die Regel sondern sehr seltene Ausnahmen. Das sind Clubs, die von Trainern geleitet werden, die nie eine fundierte und umfassende Ausbildung im Muay Thai durchlaufen haben. Ausserdem ist es auch schon vorgekommen, dass Schüler hinter dem Rücken ihres Trainers ohne ihn zu fragen einfach eine eigene Schule aufmachen. Diese Leute missachten wichtige Werte, die diese Sportart vermittelt, wie beispielsweise den Respekt gegenüber ihres Trainers. Solche Leute haben nicht die charakterliche Qualifikation einen Club zu führen und werden von seriösen Clubs und der gesamten Muay Thai Szene missachtet, da sie dem guten Ruf des Muay Thai schaden. Es ist dringend abzuraten in solch unseriösen Clubs zu trainieren.

Der Unterschied zwischen Thaiboxen und Kickboxen

Muay Thai wird von Aussenstehenden oft mit dem Kickboxen verwechselt. Dabei handelt es sich beim Kickboxen um eine deutlich reduzierte Form des Muay Thai: Während beim Kickboxen nur Faustschläge und Tritte erlaubt sind, umfasst das Muay Thai noch zusätzlich eine ganze Vielfalt von (sehr effektiven) Stößen und Schlägen mit Ellenbogen und Knien. Einzigartig ist beim Muay Thai auch das so genannte Clinchen. Im Nahkampf, dem Clinch, ist das Festhalten des Gegners (auch beim Schlagen, Treten oder beim Einsatz von Knie- oder Ellenbogentechniken) ausdrücklich erlaubt. Weiter fehlen dem Kickboxen traditionelle Elemente des Muay Thai wie beispielsweise der Whai Kru, das traditionelle Ritual vor dem eigentlichen Kampf, in dem der Kämpfer seinem Trainer und seiner Schule Respekt zollt. Kickboxen könnte man also als eine stark beschnittene Art des Muay Thai bezeichnen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Muay Thai und Thaiboxen?

Muay Thai und Thaiboxen ist das selbe. Es handelt sich dabei nur um verschiedene Bezeichnungen für ein und die selbe Kampfkunst. Muay Thai ist die thailändische Bezeichnung und heisst auf Deutsch übersetzt Thaiboxen. Die englische Bezeichnung für Muay Thai ist Thaiboxing.

Muay Thai und andere Kampfsportarten

Früher reisten unzählige Vertreter aus anderen Kampfsportarten nach Thailand, um sich mit den thailändischen Muay Thai Kämpfern zu messen. Die Muay Thai-Kämpfer beeindruckten durch ihre knallharten und effektiven Techniken, und die Vertreter aus anderen Kampfkünsten mussten gegen die Muay Thai Kämpfer meist eine KO Niederlage hinnehmen. Oft wurde der Kampf schon in der ersten Runde beendet. Inzwischen hat sich die hohe Effektivität des Muay Thai herumgesprochen und es wird heutzutage wohl kaum jemand gegen einen Muay Thai Kämpfer in den Ring steigen ohne vorher die Techniken des Muay Thai erlernt zu haben. Kein Wunder, dass das Muay Thai weltweit immer populärer wird.